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Die Geschichte der Hütten- und Schmiedetechnik im Teschener Land, der Region Cieszyn, reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück, als dieser Landstrich unter die Herrschaft des Herzogs von Sachsen-Teschen Albrecht Kasimir und Marie Christine, einer Tochter der Kaiserin Maria Theresia geriet.
1771-1772 -
Gewinnung des ersten Roheisens in Ustron.
Ca. 1823 -
Zehn Jahre nach Gründung der Hütte belief sich die Produktion auf ca. 210 Tonnen Eisen, was fast 40% der damaligen Hüttenproduktion des gesamten österreichischen Teils Schlesiens darstellte.
1906 -
Umgestaltung der bisherigen Einpersonengesellschaft der gesamten Hüttenindustrie der Teschener Kammer in die Aktiengesellschaft "Österreichische Bergbau- und Hüttengesellschaft".
1912 -
"Brevillier-Urban", die in der Zeit zwischen den Weltkriegen unter dem Namen "Österreichische Aktiengesellschaft - Aktiengesellschaft der Fabrik für Schrauben und Schmiedeerzeugnisse Brevillier Ges. und A.Urban Söhne Ustron" funktionierte, verkauft. Wieder aufgenommen wird die Produktion für Landwirtschaft und Eisenbahnwesen - in der Zeit des 1. Weltkriegs Rüstungsproduktion für das Militär. In den 30er Jahren des 20. Jh. wird in der Schmiede mit der Herstellung von Schraubstöcken, Dauerbrandöfen, Maschinen und Schmiedestücken für den Automobilbau begonnen. Geschmiedet wird unter Einsatz von Federhämmern und Brettfallhämmern, die über eine Transmissionswelle und Riemen angetrieben werden.
1928-1939 -
Einsatz der ersten Gesenkschmiedehämmer, während des 2. Weltkriegs wird der Betrieb vom deutschen Volkswagenwerk übernommen (1941). Gemäß den Vorhaben der neuen Besitzer soll dieser zu einer der größten Schmieden Europas aufsteigen.
1946 -
Im Betrieb wird der Motorprototyp für das polnische Motorrad "Sokó³" gefertigt.
1947r. - Bestätigung der Entscheidung über die Überführung des Betriebs in Staatseigentum und Bezeichnung als Przedsiêbiorstwo Pañstwowe "Ku¼nia Ustroñ" (Staatliches Unternehmen "Schmiede Ustron"). Der steigende Bedarf an Schmiedestücken und die Sorge um die Wahrung des Kurcharakters der Stadt Ustroñ führen zu der Entscheidung, keinen weiteren Ausbau des Betriebs in der Stadt vorzunehmen.
1968r. -
Inbetriebnahme des neuen Werks in Skoczów.
1970 -
Die Betriebe in Ustroñ und Skoczów werden in die Fabrik für mechanisches Gerät "Polmo" eingegliedert.
1972 -
Die Polmo-Betriebe, darunter die Schmieden in Ustroñ und Skoczów, werden zum Kleinwagenwerk "Fabryka Samochodów Ma³olitra¿owych" Bielsko-Bia³a umgewandelt, in dem auf Lizenzbasis mit dem Konzern FIAT das Kraftfahrzeug Fiat 126 p gefertigt wird. Von nun an funktionieren beide Schmieden als "FSM Werk 3" (Ustroñ) und "FSM Werk 4" (Skoczów) mit Sitz in Skoczów.
1990. -
Das Staatsunternehmen FSM wird in eine staatliche Aktiengesellschaft umgewandet.
1992 -
Ein beträchtlicher Teil der Kleinwagenwerke "Fabryka Samochodów Ma³olitra¿owych S.A." wird als Sacheinlage in das neu entstandene Unternehmen "Fiat Auto Poland" eingebracht. Aus dem restlichen Teil des Vermögens der Kleinwagenwerke FSM (darunter auch auch die Betriebe in Ustroñ und in Skoczów) wird unter dem Namen FSM Wytwórnia Wyrobów Ró¿nych S.A. eine Gesellschaft des Staatsschatzes gegründet.
1995 -
Die Schmiede "Zak³ady Ku¼nicze" erlangt organisatorische Eigenständigkeit und juristische Persönlichkeit - es entsteht die offene Handelsgesellschaft mit der Bezeichnung "Zak³ady Ku¼nicze Spó³ka z o.o." mit Sitz in Skoczów, in der zwei Produktionsbetriebe unter einem Dach zusammengefasst werden: Ustroñ und Skoczów.
2002 -
Für FSM WWR S.A beginnt das Privatisierungsverfahren - Verkauf der Anteile am Unternehmen "Zak³ady Ku¼nicze" auf dem Weg eines öffentlichen Angebots.
2004 -
FSM WWR S.A verkauft 100% der Anteile an der Gesellschaft "Zak³ady Ku¼nicze" an die Gesellschaft Ku¼nia Polska Sp. z o.o.
2004 -
Zusammenschluss der Gesellschaften Ku¼nia Polska Sp. z o.o (übernehmende Gesellschaft) und Zak³ady Ku¼nicze Sp. z o.o. (übernommene Gesellschaft)
2008 -
Wurde Ku¼nia Polska Sp. z o.o in Gesellschaft Ku¼nia Polska Aktiengesellschaft umwandelt