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Produkte ›› Produktionsprozess


Schmieden und Endbearbeitungsverfahren.

Die grundlegende, im Unternehmen Ku¼nia Polska Anwendung findende Technologie der Schmiedestückfertigung ist das Warmschmieden von Gesenkschmiedestücken bis zu einem Höchstgewicht von 25 kg unter Verwendung von Schmiedepressen, Lufthämmern und Schmiedemaschinen.

Die qualitativ hochwertigen Schmiedestücke für den schwerpunktmäßigen Einsatz in der Automobilindustrie werden durch folgende Prozesse gewonnen:


Prozess 1 - Erwärmung der mit Scheren zugeschnittenen Stahlteile, der sog. Chargen, auf eine Temperatur von ca. 1200 oC in elektrischen Induktionsöfen oder Gasöfen und anschließende Formgebung durch Schmieden der erforderlichen Einzelteile in der Form - dem Gesenk. Zum Schmieden der Schmiedestücke werden Kurbelschmiedepressen mit einer Presskraft von 10 ÷ 25 MN, Lufthämmer mit einer Schlagarbeit von 1600 bis 10 000 KGm sowie Vertikal- und Horizontalschmiedemaschinen mit Drücken von 2 bis 12 MN eingesetzt. Es können auch Schmiedestücke mit geringem Gewicht, d.h. bis 0,25 kg an Spindelpressen vom Typ PS hergestellt werden.


Prozess 2
- Entfernen des überschüssigen Materials in Gestalt von Graten - dabei handelt es sich um das sog. Abgraten an der Kurbelpresse oder der Exzenterpresse. In diesem Produktionsabschnitt werden auch Öffnungen sowie das Biegen und Kalibrieren des Schmiedestücks ausgeführt.

Prozess 3
- Thermische Behandlung der Schmiedestücke, bei der diesen jeweils ihre hohen Festigkeitswerte verliehen werden. Für Schmiedestücke aus Kohlenstoffstählen und Stahllegierungen wird eine Wärmebehandlung in Form von Vergütung (Härten in Wasser, Öl oder Polymer, danach Enthärtung), Normalglühen oder Isothermglühen angewendet. Die Festigkeitseigenschaften werden auch durch eine kontrollierte Abkühlung nach dem Schmieden erzielt.

Prozess 4 - Putzstrahlen - Reinigung der Oberfläche des Schmiedestückes von sog. Zunder (harter Beschlag auf der Oberfläche, der durch Oxidation von Stahl bei hoher Temperatur entsteht). Dieser Arbeitsschritt wird an speziellen Anlagen, sog. Strahlmaschinen, unter Verwendung von Stahlschrot mit hoher Härte und Kugeldurchmessern von 0,8 bis 1,2 mm ausgeführt.

Prozess 5 -
Endbearbeitungsschritte, bei denen die Schmiedestücke kaltkalibriert, gerichtet, markiert, geschliffen und glattgeprägt werden.

Prozess 6
- Für die Mehrheit der hergestellten und die Automobilindustrie bestimmten Schmiedestücke ist aus Gründen der Sicherheit eine 100%-ige Prüfung auf Materialfehler in Form von Brüchen, Pressfalten, Rissen und Überlappungen, d.h. Walzfehlern gefordert. Dieser Arbeitsschritt wird an sog. Magnetprüfgeräten durchgeführt.


Prozess 7
- 100%-ige Sichtkontrolle, deren Aufgabe der Ausschluss von mangelhaften Schmiedestücken ist, d.s. Schmiedestücke mit fehlender Verfüllung, Versatz, Anfressungen nach Zunder, Überlappungen.

Prozess 8 - Endkontrolle, deren Aufgabe die statistische Qualitätsprüfung der gefertigten Schmiedestücke und die Bescheinigung dieser Qualität durch die entsprechenden Qualitätszeugnisse gemäß den Anforderungen des Abnehmers ist.

Zerspanen.


Um den gestiegenen Kundenanforderungen gerecht zu werden, hat Ku¼nia Polska das Angebot um Erzeugnisse erweitert, die durch zerspanende Formgebung fertigbearbeitet werden. Gegenwärtig finden sich im Maschinenpark vertikale CNC-Bearbeitungszentren, CNC-Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen, die auch ein Bohren und Gewindeschneiden erlauben, Horizontal- und Vertikalfräsmaschinen, Drehbänke, Bohrmaschinen, Hinterdrehmaschinen und hydraulische Pressen. Wir bearbeiten hier hauptsächlich solche Einzelteile wie Hebel, Flansche und Ringkupplungen. Der Verfahrensingenieur muss dabei beim Prozessentwurf eine Reihe wichtiger Parameter berücksichtigen, die sowohl die technischen Möglichkeiten des Schmiedens der Einzelteile (die, allgemein gesagt, diesem die geforderte Form zu verleihen) wie auch die vom Abnehmer geforderten Gebrauchswerte des Schmiedestücks, wie Härte, Festigkeit, Härtbarkeit, Struktur und andere einschließen.



Werkzeugbau.

Ku¼nia Polska besitzt einen eigenen, im Jahre 2005 von Grund auf modernisierten Werkzeugbau, der den Eigenbedarf voll und ganz sichert und auch Fremdaufträge ausführt. Der kontinuierlich modernisierte Maschinenpark und die Informatiksysteme sind in der Lage, den höchsten Marktanforderungen gerecht zu werden. Projektierung, Konstruktion und Programmierung der CNC-Maschinen erfolgen an modernen CAD/CAM-Arbeitsplätzen, wobei dem CATIA-System die führende Bedeutung zufällt. Modernste, mit HSM-Technik ausgestattete Fräszentren, Drehzentren sowie Senk- und Drahterodiermaschinen garantieren kürzeste Formungszeiten unter Wahrung der vollständigen Reproduzierbarkeit der Produktion. Die thermische Behandlung der Werkzeuge und das Nitrieren der Gravurflächen erfolgen im Vakuumofen. Ununterbrochen werden Prüfungen vorgenommen und Proben entnommen, um den Aufschweißprozess der Kaliber während der Regenerierung der Werkzeuge zu optimieren. Dank des technischen Fortschritts in der Ausführung und Regeneration von Werkzeugen ist ein stetiger Anstieg ihrer Lebensdauer, bei einem beträchtlich gesenkten Arbeitsaufwand für ihre Anfertigung zu verzeichnen.



Es ist daran zu erinnern, dass der Betrieb sowohl bei der Konstruktion, wie auch bei der Ausführung über umfassende Herstellungsmöglichkeiten verfügt, wenn es um die Ausrüstung mit Werkzeugen und Vorrichtungen beliebiger Art geht - von einfachen Geräten zum Beschneiden, Abgraten und Lochschneiden von Schmiedestücken über Vorrichtungen für die simultane Ausführung von drei Arbeitsschritten mit Nitrier-Federbändern bis zu Geräten zum Schmieden und Zerspanen der Einzelteile.

 
   
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